Inhalt

  1. Demenz und Pflegegrad
  2. Diese Hilfsmittel sind bei Demenz besonders wichtig
  3. Tipps für pflegende Angehörige
  4. Pflegebox bei Demenz richtig zusammenstellen
  5. Fazit

Demenz und Pflegegrad

Seit der Pflegereform 2017 werden Menschen mit Demenz endlich angemessen berücksichtigt. Früher zählte nur die körperliche Pflegebedürftigkeit — heute fließen auch kognitive und psychische Einschränkungen voll in die Bewertung ein. Das bedeutet konkret: Bereits bei beginnender Demenz kann ein Pflegegrad anerkannt werden, oft schon Pflegegrad 1 oder 2.

Mit fortschreitender Demenz steigt typischerweise auch der Pflegegrad — bei schwerer Demenz mit Bettlägerigkeit oder vollständigem Verlust der Selbstständigkeit erreichen Betroffene häufig Pflegegrad 4 oder 5.

Ein wichtiger Tipp: Holen Sie sich frühzeitig professionelle Unterstützung beim Antrag. Eine zu niedrige Einstufung lässt sich zwar per Widerspruch korrigieren — besser ist es aber, von Anfang an mit guter Vorbereitung in die MDK-Begutachtung zu gehen.

Diese Hilfsmittel sind bei Demenz besonders wichtig

Bei Demenz verändern sich viele Alltagsroutinen — und damit der Bedarf an Pflegehilfsmitteln. Diese Produkte aus der Pflegebox sind besonders relevant:

1. Bettschutzeinlagen — der absolute Klassiker

Inkontinenz tritt bei Demenz häufig auf, oft nachts. Saugstarke Bettschutzeinlagen schützen Matratzen und Bettwäsche, machen das tägliche Bettenmachen einfacher und sparen Zeit. Es gibt sie als Einmal- oder Mehrweg-Variante.

2. Einmalhandschuhe

Bei Hilfe beim Toilettengang, beim Wechseln von Einlagen oder bei der Körperpflege sind Einmalhandschuhe unverzichtbar. Achten Sie auf latexfreie Varianten — viele Pflegebedürftige reagieren mit Hautreizungen auf Latex.

3. Händedesinfektionsmittel

Die Hygiene der Pflegeperson schützt nicht nur diese selbst, sondern auch den Demenzkranken vor Infektionen. Ein gutes Händedesinfektionsmittel ist hautfreundlich und schnellwirksam.

4. Flächendesinfektion

Demenzkranke berühren oft viele Oberflächen, manchmal auch im Bad. Flächendesinfektionsmittel oder -tücher halten Toilettenbrillen, Türgriffe und Pflegeutensilien hygienisch sauber.

5. Schutzschürzen

Bei der Körperpflege oder beim Essenanreichen schützen Einweg- oder waschbare Schürzen Ihre Kleidung. Besonders praktisch, wenn der Demenzkranke zur Selbstständigkeit beim Essen ermutigt wird — aber dabei auch mal etwas verschüttet.

6. Mundschutz / Schutzmasken

Demenzkranke sind oft immungeschwächt — ein einfacher Mundschutz bei eigenen Erkältungssymptomen kann viel verhindern. Auch bei Erkältungswellen ein Muss.

42€
Alle genannten Hilfsmittel sind in der Pflegebox kombinierbar

Monatlich bis zu 42€ — komplett von der Pflegekasse bezahlt. Pflegebox jetzt kostenlos beantragen →

Tipps für pflegende Angehörige

Demenz pflegen ist anstrengend — emotional wie körperlich. Diese Tipps können den Alltag erleichtern:

Pflegebox bei Demenz richtig zusammenstellen

Die Pflegebox ist individuell anpassbar — Sie wählen jeden Monat aus, was Sie wirklich brauchen. Bei Demenz empfiehlt sich häufig diese Aufteilung:

  1. Bettschutzeinlagen — vor allem wenn Inkontinenz besteht, gehört der größte Anteil meist hierher
  2. Einmalhandschuhe — kontinuierlicher Bedarf für alle Pflegehandgriffe
  3. Desinfektionsmittel — sowohl für Hände als auch für Flächen
  4. Schutzschürzen — vor allem bei Mahlzeitenbegleitung und Körperpflege
  5. Mundschutz — als Reserve für Erkältungsphasen

Falls sich der Bedarf ändert, können Sie die Zusammenstellung jederzeit anpassen — kostenlos und ohne Aufwand. Wir kümmern uns um alles.

Fazit

Demenz fordert pflegende Angehörige extrem — körperlich, mental und finanziell. Die kostenlose Pflegebox nimmt zumindest die regelmäßige Beschaffung von Verbrauchsmaterialien ab. Monatlich bis zu 42 € Wert, frei wählbar, kostenfrei geliefert.

Wir helfen Ihnen gerne — bei der Antragstellung, bei der monatlichen Zusammenstellung und mit allen Fragen rund um Pflege und Demenz. Sprechen Sie uns an — kostenfrei und unverbindlich.